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Die Schweiz liegt in Mitteleuropa und besitzt eine Nord-Süd-Ausdehnung
von ca. 200 km und eine West-Ost-Ausdehnung von ca. 350 km. Das
Land grenzt nord- nordöstlich beginnend an Deutschland und im Uhrzeigersinn
fortführend an die Länder Österreich, Italien und westlich schließlich
an Frankreich.
Die Schweiz kann geografisch in die Räume: Alpensüdseite, Alpen,
Voralpen, Mittelland und Jura gegliedert werden, die von unterschiedlichen
klimatischen Bedingungen geprägt sind. Während die Alpensüdseite
ein eher mediterranes Klima aufweist, ist die nördliche Alpenseite
eher durch ein gemäßigtes Klima geprägt. Insgesamt ist das Klima
je nach Höhenlage und Region sehr unterschiedlich. Viel Niederschlag
und damit viel Schnee fällt insbesondere in den Voralpen und Alpen.
Über siebzig "Viertausender" befinden sich in den Gebirgen der Schweiz.
Der höchste Berg, der sich ausschließlich in der Schweiz
befindet, ist der Dom, mit einer Höhe von über 4500 Metern.
Die Gebirge in den Voralpen sind wesentlich niedriger und verfügen
auch nicht über einen so hohen Bekanntheitsgrad wie die Gebirge
der Alpen.
Zahlreiche Bergseen zieren die Höhenzüge. Diese Bergseen sind vor
allem Hinterlassenschaften der Eiszeiten. Die größten Seen der Schweiz
sind der Neuenburgersee, der Vierwaldstättersee und
der Zürichsee sowie grenzüberschreitende Seen, wie z.B. der
Genfersee, der an Frankreich und der Bodensee, der an Deutschland
und Österreich grenzt.
Aus dem Gotthardmassiv der Schweiz entspringen zwei große
Flüsse Europas, der Rhein und die Rhône. Zwischen
den Gebirgen der Voralpen und dem Jurabogen befindet sich das flache
bis leicht hüglige Mittelland. Ein Großteil der Schweiz (knapp 40
Prozent der Gesamtfläche) werden von der Landwirtschaft und circa
30 Prozent der Gesamtfläche von Wäldern eingenommen. Die vor allem
in den höher liegenden Regionen vorkommenden Nadelwälder bilden
einen wirksamen Schutz gegen Erosionen, Lawinen und Hochwasser.
Am Fuße der Berge sowie im Mittelland sind es eher die Laub- und
Mischwälder, die das Landschaftsbild dominieren.
In diesen Wäldern und Wiesen leben zahlreiche Tiere. Neben den unzähligen
Insektenarten sind insbesondere Fledermäuse sowie unter Schutz gestellte
Arten wie z.B. der Wolf, der Bär und der Luchs und vereinzelt
vorkommende Wildkatzen nennenswert. Wieder angesiedelt wurden in
der Schweiz ausgestorbene Tierarten wie zum Beispiel der Alpensteinbock,
der Mufflon und der Biber.
Über 7,4 Millionen Menschen leben in der Schweiz. Das Mittelland
besitzt die höchste Bevölkerungsdichte. Die typischen Landessprachen
sind vor allem Deutsch bzw. Schweizerdeutsch, gefolgt von Französisch
und einem relativ geringen Anteil an Italienisch. Als Fremdsprache
wird in der Regel Englisch gesprochen. Die größten Städte in der
Schweiz sind Zürich, Genf, Basel, Bern und Lausanne.
Weiterführende Informationen über die Schweiz
Nachfolgend soll auf ergänzende bzw. weiterführende Informationen
über die Schweiz aufmerksam gemacht werden:
Skiurlaub
in der Schweiz
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